Amor läuft Amok…

Wo findet man heutzutage die große Liebe? Jedenfalls immer weniger beim Kaufmann oder in der Kneipe um die Ecke. Im 21. Jahrhundert wird Google und Tinder bemüht. Doch ist uns die damit einhergehende Oberflächlichkeit bewusst?

Mit Witz und Charme hält uns „Amor“ einen Spiegel vor und versucht, dass die Sterne gegen die allgegenwärtigen Satelliten 📡 wieder Oberhand gewinnen.

Ein Stück zum schmunzeln aber auch zum nachdenken. Uns hat allerdings der Gastgeber mit seiner Begrüßung und trockenem Humor am besten gefallen. Er wusste, seine Gesangseingseinlage war schlecht, aber das Lied hat noch eine zweite Strophe. Also Augen zu und durch. 😂

18. August 2019

Celebrate good Times – come on… 🎶

Heute gab es Grund zu feiern. Unsere Schule wo wir einmal wöchentlich versuchen, mit Pfeil und Bogen ein Ziel zu treffen und dabei die Einrichtung nicht zu demolieren, 😉 hat einjährigen Geburtstag. Ehrensache, dass wir persönlich gratulieren.

Christine, Christian und Christian Glückwunsch für ein Jahr Pa Kua am Grindel in Hamburg.  Weiterhin viel Erfolg und dass es noch viele Jahre in Eurer Schule mit ganz viel Spaß weitergeht. Schließlich möchte ich noch lange intensive und spannende Stunden gepaart mit Spaß und Entspannung genießen.

23. Juni 2019

Alles hat ein Ende…

…unser Urlaub leider auch.

Nach insgesamt 16 Tagen Abenteuer hieß es ab nach Hause. Wir haben viel erlebt und nehmen positive Eindrücke mit. In Atlanta durfte ich mit einem tapsigen Vogel kuscheln und Frank schwamm mit Giganten der Meere – Mantas und Walhaie. Bei dem Versuch, die geheime Formel von Coca Cola zu finden, scheiterten wir. Zum Trost „betrank“ Frank sich mit Cola der verschiedensten Geschmacksrichtungen im Überfluss. In Asheville spürten wir einen leichten Hauch von Western und genossen die phantastische Aussicht vom Chimney Rock. Wir verfielen dem Kaufrausch und amüsierten uns im Countrygefilde. Ich habe festgestellt ein Bed + Breakfast muss nicht unbedingt schlecht sein. Ganz im Gegenteil. Wir haben Motorsportluft geschnuppert und ich denke mal, nach meinem exzessiven Genuss von Beef Jerkey über die Zeit hinweg habe ich inzwischen eine Rindfleischallergie entwickelt. 😉

Halbwegs erledigt habe ich mich dann in den Flieger plumpsen lassen. Es gab ausreichend Speis und Trank.

16 Tage Spiel, Spaß und Spannung. Tschüß Amerika:

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Satt, zufrieden und müde wieder in der Heimat angekommen. Übrig bleibt ein Haufen Wäsche und ganz viele schöne Erinnerungen – unbezahlbar. Für alles andere gibt es Mastercard. 😉

Batterie ist leer…

Das heutige Frühstück lohnt sich mangels Angebots nicht zu erwähnen.

Die Frage, was man am letzten Tag noch anstellen könnte, war schwer zu beantworten. Bereits morgens begrüßte uns schon fröhlich der Regen. Damit fielen Outdoor-Aktivitäten leider aus. Kurz beraten, welche Möglichkeiten noch bleiben. Museen sind für solche Fälle ideal. Einziger Haken: Sie befinden sich alle in Down Town. Heißt wieder Autobahn, wieder Staus, wieder Krieg. Zudem kam in den Morgennachrichten ein Bericht über einen Autounfall auf der Autobahn Richtung Down Town. Das musste am letzten Tag nicht sein.  Das Internet ausgequetscht aber nichts brauchbares gefunden. Jetzt half nur noch Plan B, der sich wie ein roter Faden durch unseren Urlaub zog: Shoppen. 😉

Eine nette Mall rausgesucht und los. Wir verließen den Bundesstaat Illinois, um in  Indiana einzukaufen. Fanden wir lustig. In der Southlake Mall hatte Frank endlich Gelegenheit,  eine Spielwiese für Männer zu besuchen: Home Town.

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Wie kundige Leser wissen, ich hasse Baumärkte. In den USA finde ich sie noch schlimmer, weil hier alles größer ist. Inklusive Werkzeugen etc. Aber gut, da musste ich wohl durch. Der nächste Laden für Tierbedarf war dann schon interessanter. Wir sind durchgebummelt und haben sogar ein Andenken für unsere Monster Zuhause gefunden:

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Wir sind gespannt, ob Gemma und Hades sich darüber freuen. Ich werde zu gegebener Zeit darüber berichten. Das war unser letzter Tag in Chicago. Jetzt heißt es Koffer packen. Am Mittwoch geht unser Flieger heimwärts. An dieser Stelle ein leises Tschüß. Der Abschlussbericht wird wie immer – aus Gründen – ab Freitag nachgeliefert.

21. Mai 2019

 

Dem Himmel so nah…

So angenehm das Hotel auch ist, das Frühstück hingegen ist der Knaller. Kuchen, kalte Eier aus dem Paket und Quaker-Müsliriegel. Bei so einem Start kann der Tag ja nur spitze werden. 😉

Wir wollten heute Chicago Downtown besuchen. Mit dem Auto in ca. 45 Minuten zu schaffen. Ich bin  ja als Städterin so manchen „Autostress“ gewohnt. Aber was hier in Chicago abgeht, schlägt dem Fass den Boden aus. Autobahnausfahrt einspurig rechterhand. Man muss sich rechtzeitig einordnen. Eigentlich. Hier wird gedrängelt, konsequent nicht reingelassen und aus trotz mal eben aus einer Spur drei gemacht, um dann in der Ausfahrt auf dem Sperrstreifen in Rambomanier andere von  der Ausfahrt halbwegs wegschieben, damit man vorbeikommt. Ich habe es überlebt, das Auto Gott sei dank auch.

Sicher in einem Parkhaus den Wagen fallen gelassen. Ein Full Size-SUV ist allerdings nur bedingt kompatibel mit Stadtparkhäusern. Von dort auf den Weg zum bekannten Navy Pier gemacht. Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht wirklich erfüllt wurden. Es soll Buden, Leben, Riesenrad, Geschäfte usw. geben. Das Riesenrad ist da. Ansonsten eine Einkaufsmall voll mit Schnick-Schnackläden und eine Essensmeile. Mal wieder auf hübsche bunte Internetbilder hereingefallen. Nun gut.

Weiter ging es mit einem Taxi zur nächsten Attraktion. Wobei das Taxirufen schon eine Attraktion für sich ist. Volle Straßen, man steht am Rand und winkt einfach eines heran, welches sich dann zu einem durchkämpft. Funktioniert im Fernsehen – funktioniert auch im wahren Leben. Ziel war das „360 Chicago Observation Deck“. Dieses befindet sich im 94. Stockwerk des John Hancock Centers. Das Gebäude ist 314 m hoch und mit 50 Fahrstühlen ausgestattet, welche innerhalb von einer Sekunde zwei Stockwerke schaffen. Die Fahrt in den 94. Stock dauert 40 sek. Das ist ja nett, aber das Highlight wartet oben. Ein atemberaubender Blick auf Chicago, Navy Pier und Lake Michigan.

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Nach diesem schönen Erlebnis ging es erst einmal ins Hard Rock Cafe. Unsere letzte Shoppingtour ist schon wieder etwas her, da kann man mal wieder schauen. Da Sightseeing und Shopping anstrengend ist und wir kein wirkliches Frühstück hatten, gab es halt etwas früher Abendessen. Frank hatte Hunger, bestellte Spare Ribs für uns beide und für sich als Beilage zusätzlich Cheese Macs:

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Gut, die Nudeln waren keine Beilage sondern ein Gericht mit Fleischbeilage und die Frage des Kellners, ob die Bestellung so gewollt ist, ignorieren wir mal. Hungrig zu Bett muss heute jedenfalls niemand.

20. Mai 2019

 

Last Stop Chicago…

Heute hieß es Abschied nehmen vom „The Harney House Inn“. Es war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich gebe zu, es war sehr nett. Wenn man sich mal die Mühe macht und schaut, mit wie viel Liebe zum Detail die Gastgeberin das Haus eingerichtet hat, fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit von „Unsere kleine Farm“.

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Gleich nach dem Frühstück

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haben wir unsere Reise ein letztes Mal fortgesetzt. Der Verkehr war angenehm und ein schnelles Durchkommen garantiert. Weil wir zu früh in Chicago am Hotel waren versuchte Frank, an den Lake Michigan heranzukommen. Wir haben wohl die falsche Ecke angesteuert. Jedenfalls blieb es bei dem Versuch. Mehr als über ein kleines Hafenbecken zu schauen, war heute leider nicht drin.

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Wir werden morgen noch einmal alles geben. Zum Schluss kommt ja angeblich immer das Beste.

19. Mai 2019